Psychiatrie & Psychokardiologie

Ergotherapie kann helfen, wenn die Psyche den Alltag schwer macht – oder wenn eine Herzerkrankung auch seelisch belastet. Wir arbeiten alltagsnah. Schritt für Schritt.

Kurz erklärt

Diese Therapie passt oft, wenn Sie im Alltag wieder mehr Struktur, Ruhe und Kraft brauchen.

Typische Themen:

  • Stress, Erschöpfung, wenig Energie
  • Angst, innere Unruhe, Grübeln
  • Niedergeschlagenheit, Rückzug, fehlender Antrieb
  • Schlafprobleme und fehlende Erholung
  • nach einem Herzproblem: Sorgen, Unsicherheit, Angst vor Belastung

So kann Ergotherapie helfen

  • Wir bauen eine Tagesstruktur auf, die zu Ihnen passt.
  • Wir üben Strategien gegen Stress (z. B. Pausen, Planung, Grenzen).
  • Wir arbeiten an Tätigkeiten, die Ihnen wichtig sind (Haushalt, Arbeit, Freizeit).
  • Wir trainieren Schritt für Schritt, was Ihnen Sicherheit gibt.
  • Wir planen gemeinsam – ohne Druck.

Psychokardiologie bedeutet: Herz und Psyche hängen zusammen. Nach Herzproblemen können Angst, Stress oder Erschöpfung den Alltag stark beeinflussen. Hier setzen wir praktisch an.

Mögliche Diagnosen, bei denen Ergotherapie unterstützend sein kann

  • Depressive Erkrankungen

  • Angststörungen (z. B. Panikstörung, generalisierte Angststörung)

  • Erschöpfungssyndrome / Burnout-ähnliche Beschwerden
  • Anpassungsstörungen nach belastenden Lebensereignissen

  • Psychische Belastungen nach Herzerkrankungen (z. B. nach Herzinfarkt, Bypass, Herzoperation)
  • Somatoforme Beschwerden (körperliche Symptome bei psychischer Belastung)
  • Traumafolgestörungen (z. B. nach schweren Belastungen)

Mehr Infos: Stress & Erschöpfung

Wenn alles „zu viel“ wird, hilft oft nicht mehr Willenskraft – sondern eine gute Struktur.

  • Planung in kleinen Schritten (realistisch, ohne Überforderung)
  • Pausen richtig setzen (nicht zu spät)
  • Prioritäten: Was muss sein – was darf warten?
  • Energiesparen im Alltag (z. B. bei starker Erschöpfung)

Mehr Infos: Angst, Unruhe, Grübeln

Angst kann den Alltag einengen. Wir schauen, was Ihnen wieder Sicherheit gibt.

  • Umgang mit körperlichen Stresszeichen (z. B. Atem, Körperwahrnehmung)
  • kleine „Mut-Schritte“ in Situationen, die schwierig sind
  • Strategien gegen Grübeln (z. B. Zeiten festlegen, Notizen, Ablenkung)
  • Routinen aufbauen, die beruhigen

Mehr Infos: Herz & Psyche

Nach einem Herzproblem fragen sich viele: „Darf ich mich noch belasten?“ oder „Was ist sicher?“

  • Alltag wieder aufbauen (Tempo, Pausen, Belastung dosieren)
  • Angst vor Anstrengung reduzieren (in sicheren Schritten)
  • Stress reduzieren – weil Stress auch körperlich wirkt
  • Rückkehr in Arbeit und Alltag planen (wenn das ein Ziel ist)